Text veröffentlicht in der SZ am 15.4.2019
z.Z. in der SZ noch nicht veröffentlicht
Montag, 13. Mai 2019, 19.00 Uhr
Stadtbibliothek, Gotischer Saal, Dohnaische Str. 76, Pirna
Gesprächsabend
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e.V.
Der Vorsitzende des Vereins, Dr. Albrecht Sturm und sein Stellvertreter Jörg Redlich protestieren gegen den Abriss der sog. Turmgut-Scheune, auch auf Anregung Copitzer Bürger.
Dazu ein Kommentar der Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.12.2017, Seite 19
Gegen den Abriss hatten sich viele Copitzer in einer Unterschriftensammlung ausgesprochen, wird doch durch den Abriss ein geschichtsträchtiger Teil von Copitz für immer vernichtet und an dieser Stelle ein städtebaulicher Mißstand geschaffen. Gefördert mit 137.000 Euro für Parkplätze! Der Eigentümer, Stadtverwaltung und ein Teil der Stadträte waren gegen den Erhalt dieses Gebäudes. Der Verein protestierte schon lange vor der Abstimmung im Stadtrat mit der Sammlung von Unterschriften, Bitten in Briefen, Vorstelligwerden im Stadtrat, Leserbriefen, Zeitungsartikeln u.a.
Der Verein hatte ein kulturelles Zentrum für den Ortsteil vorgeschlagen und eine baugeschichtliche Untersuchung angemahnt. Interesse an einem Studentenentwurf äußerte die TU Dresden, dagegen kam keine Unterstützung vom Landesamt für Denkmalpflege, da vor Jahren versäumt worden war, das Gebäude auf die Denkmalliste zu setzen. Offenbar wurde die Bedeutung des Copitzer Turmgutes unterschätzt, dessen letztes Geschichtszeugnis vom Ende des 19. Jh. nun ausgelöscht wird.
Weiteres zum Pirnaer Turmgut wird in den Pirnaer Heften zu lesen sein.
Zitat aus dem Buch „Nächste Ausfahrt Zukunft“ von Ranga Yogeshwar, bei Kiepenheuer & Witsch, 1. Auflage 2017, Seite 274:
„Unser Kulturgut ist kein „Nice to have“, kein buntes Accessoire, das man sich leistet…… Unsere Gesellschaft steht an einer epochalen Weggabelung zwischen dem Gestern und dem Morgen. Umso wichtiger sind gute Wegweiser, die uns Orientierung schenken. Kulturgüter haben genau diese Rolle, sie sind kulturelle Stabilisatoren unserer Gesellschaft. Wir sollten dem drohenden kulturellen Blackout entgegentreten. Wir müssen diesen Schatz bewahren und den kostbaren Staffelstab wohlbehalten an die folgenden Generationen weitergeben.“
aus Anlass von Nachrichten im März 2015, verbreitet von der SZ Pirna und den DDN Für die Erhaltung der „Tanne“ Das Kuratorium Altstadt Pirna e.V. setzt sich nach wie vor für die Erhaltung der „Tanne“ ein. Das Ensemble, bestehend aus spätbarockem Kopfbau und gründerzeitlichem Saalbau, kann nicht losgelöst von der Gestaltung des Tischerplatzes insgesamt gesehen werden
Unser Verein protestierte nicht nur in der Sächsischen Zeitung (siehe Leserbriefe) gegen den Abriss des historischen Gebäudes Breite Straße 10. Auf Nachfrage beim Pirnaer Baubürgermeister, beim Fachdienst Denkmalschutz der Stadt und beim Landesamt für Denkmalpflege Sachsen erhielten wir vom Landesamt folgendes Antwortschreiben, auf das wir mit unserem Schreiben vom 12.3.2014 reagierten.
Breite_Str_Leserbriefe.pdf
Brief_LfD_Sachsen_140221.pdf
Antwortschreiben_KAP_an_LfD_140312.pdf









